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Social Enterprise Trends. Teil 4 mit Mike Bergmann

Nikolai Shulgin
20. Januar 2014
Zuletzt aktualisiert: 20. Dezember 2018
Hallo an alle!

Letzte Woche hatten wir so einige Social Enterprise Trends 2014 veröffentlicht:
Heute, im fünften und vorerst letzten Teil lassen wir Mike Bergmann zur Rede kommen. Herr Bergmann ist Geschäftsführer bei Exabyters Multimedia GmbH, unserem Implementierungspartner und Deutschland-Distributor.

Also, Herr Bergmann,
Was denken Sie über die Entwicklung des Themas "Social Enterprise" in 2014. Bleibt es lediglich ein Medienhype 2013 oder wird es zu einem nachhaltigen Trend, der auch in diesem Jahr und darüber hinaus die Unternehmens-interne Kommunikationen bestimmen wird?
"Die Evolution der Kommunikation in Unternehmen hat in den letzten 25 Jahren immer in Sprüngen stattgefunden. Und bei jedem Sprung der Kommunikation fragten sich zunächst alle Unternehmen: „Wozu soll das gut sein?“.

Wer zurückblickt, erinnert sich an die Verbreitung von Telefax-Geräten in den frühen 1990ern, die die alten Telex-Geräte ersetzten (kennt das heute noch jemand?)


Ich erinnere mich noch sehr genau, dass ich Mitte der 90er schon E-Mails von einem Büro ins Nachbarbüro sandte und dabei Sprüche erntete wie „Was für ein Quatsch – schickst eine Nachricht um die ganze Welt. Da kann man auch anrufen oder ein Post It schreiben hausintern – und ansonsten gibt es doch Fax-Geräte!“ Wie die Sache mit den Mails weiterging, wissen Sie selbst.


Ein wahrer Produktivitätsruck ging durch die Unternehmen, als man plötzlich sekundenschnell mit einer großen Gruppe im Unternehmen auch räumlich getrennt kommunizieren konnte. Das Geschäftsleben beschleunigte und vereinfachte sich. Vor 5 Jahren etwa kam der Fortschritt aber wieder zum Erliegen, denn heute verstopfen hunderte von E-Mails Ihren Posteingang.


Dass wir mit Social Enterprise Networks an der Schwelle zum nächsten großen Entwicklungssprung in der Unternehmenskommunikation ansetzen, konnte ich nach der Rückkehr aus meinem Urlaub feststellen. Vor etwa 8 Monaten haben wir hausintern ein Bitrix Intranet als führende Kommunikationsplattform eingeführt und E-Mails nur noch für Notfälle zugelassen.


Anfangs entwickelte sich die Akzeptanz recht zögerlich. Zu vertraut war man mit den E-Mails, den 25 REs und unzähligen FWs und CCs – vor allem bei Themen, die einen nicht interessieren. Sie erinnern sich an mein Fax- und E-Mail Beispiel?

Und was passierte dieses Mal nach meinem Urlaub? Ich setze mich vor mein Bitrix, blätterte es chronologisch von oben nach unten durch. Ich überflog innerhalb kürzester Zeit die gesamte Unternehmenskommunikation in den Bereichen, die mich interessieren – konnte kommentieren, nachfragen, ergänzen. Vor allem aber: Endlich war Information wieder das, was sie sein sollte: Eine Holschuld.


Nicht die E-Mails haben Herrschaft über mich und tyrannisieren mich an meinem Arbeitstag – nein, ich HOLE mir die Information, die ich brauche, und die mich interessiert. Eine Diskussion zwischen 5 Teilnehmern und 30 Antworten kann ich binnen einer Minute überfliegen und lesen. Allein für das Wegsortieren der zugehörigen E-Mails hätte ich früher 5 Minuten gebracht.


Ohne Zweifel: Enterprise Social Networks sind aus meiner Sicht DER neue große Sprung in der Evolution der Unternehmenskommunikation – und wer heute rechtzeitig aufspringt und mitzieht, ist nicht nur seinen Mitbewerbern um mindestens eine Nasenlänge voraus, sondern erlebt ein viel entspannteres, produktiveres Arbeiten, als er dies mit den „alten“ Kommunikationsmitteln jemals hatte.
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