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  • Home sweet home: So gelingt das dezentrale Arbeiten aus dem Home Office

    Nikolai Shulgin 24 November 2014 16:46:30 1197
    Microsoft, Google und Konsorten machen es vor. Das klassische Büro befindet sich auf dem Weg zum Nebenschauplatz. Die Generation Y fordert flexible Arbeitszeiten, eine bessere Work-Life-Balance und eine realistische Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das senkt einerseits Standortkosten, führt aber andererseits zu einigen Herausforderungen bei der Organisation des Teams, der Leistungsmessung und der Kommunikation.
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    Das Büro virtuell abbilden? Die Lösung: Social Intranets

    Im Büro findet Kommunikation statt, hier entwickelt sich auch die Unternehmenskultur und bestenfalls ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Damit sich Projektmitarbeiter nicht völlig anonymisiert fühlen und aneinander vorbeiarbeiten, müssen die realen Geschehnisse im Büro in irgendeiner Weise virtuell abgebildet werden. Ein Social Intranet kann die Lösung sein. Neben der von einem Intranet gewohnten Datenbankfunktionen bietet dies eine Plattform für schnelle Wissenvermittlung und kollaborative Zusammenarbeit.  Mitarbeiter können sich hier über Probleme austauschen, Aufgaben zuweisen oder Wissen zusammentragen. So werden alle wichtigen Kommunikationsaktivitäten in die Cloud verschoben, sodass jedes Teammitglied jederzeit und überall auf der Welt an Projekten teilhaben kann. So gelingt es, auch ein verstreutes Team beisammen zu halten und die Gesamtleistung verfolgen zu können.
    Regeln für Projektmanager

    1. Erwartungen klar formulieren
    Nur wenn klare Rahmenbedingungen und Erwartungen an das Team kommuniziert werden, kann dezentrales Arbeiten funktionieren. Dazu gehört z.B. der Arbeitsumfang oder die Verfügbarkeit.

    2. Vertrauen
    Um den Vorteil eines Home Offices ausschöpfen zu können, muss ein Vertrauensverhältnis zwischen Mitarbeitern und Führung bestehen. Am Ende sollte das Ergebnis zählen. Nicht, wann und wie es dazu gekommen ist.

    3. Leistung messen
    Natürlich birgt dezentrales Arbeiten die Gefahr der Unproduktivität. Deswegen sollten objektive Leistungskriterien gesetzt werden, die auch nachvollzogen werden können.

    4. Führung nicht vernachlässigen
    Um Mitarbeiter auch über größere Entfernung zu binden und die Arbeitsqualität auch im Home Office zu verbessern, sollte regelmäßig Feedback gegeben werden.

    5. Fürsorge
    Ein Zusammengehörigkeitsgefühl kann sich auf Distanz nur entwickeln, wenn die Projektmitglieder untereinander fürsorglich sind. Zu zeigen, dass man sich auch für Mitarbeiter als Menschen interessiert, erhöht die Produktivität.

    6. Regelmäßige Meetings
    Letztlich müssen Projektmitarbeiter aufeinander abgestimmt arbeiten. Dafür ist es wichtig, Ideen vorzustellen, Aufgaben zu konkretisieren und gemeinsam Probleme zu lösen. Das kann sowohl im Social Intranet gelingen, als auch durch regelmäßige Meetings.

    Regeln für Mitarbeiter

    1. Zeit einteilen
    Studien haben gezeigt, dass Menschen im Home Office nicht, wie man denken könnte, zu wenig arbeiten, sondern dazu neigen sich zu überlasten. Daher ist es wichtig, seine Arbeitszeit klar zu planen.

    2. Mit Kollegen austauschen
    Die Kommunikationspraxis aus dem Büro sollte nicht verloren gehen. Schließlich sind Projekt meist nur erfolgreich, wenn das Team gemeinsam Ideen und Lösungen entwickelt.

    3. Verantwortung übernehmen
    Home Office bedeutet nicht, von Aufgaben entbunden zu werden. Man muss sich klar machen, dass die selbe Arbeitsleistung auch in „Kuschelatmosphäre“ gefordert wird.

    4. Organisation
    In den eigenen Wänden muss man selbst dafür sorgen, dass Daten richtig gespeichert und gesichert oder Qualitätsstandards eingehalten werden. Ein Sinn für kritische Selbstreflexion schadet hier sicher nicht.

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