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Artikel Social-Media-Automatisierung in der Praxis - von der Marken-Mention zum CRM-Deal in 5 Schritten

Social-Media-Automatisierung in der Praxis - von der Marken-Mention zum CRM-Deal in 5 Schritten

Datengestütztes Marketing
Daniel Schwarz
14 Min.
13
Aktualisiert: 23. März 2026
Daniel Schwarz
Aktualisiert: 23. März 2026
Social-Media-Automatisierung in der Praxis - von der Marken-Mention zum CRM-Deal in 5 Schritten

Social-Media-Marketing-Automatisierung beschreibt den Prozess, in dem Unternehmen Social-Media-Aktivitäten wie Markenerwähnungen, Kommentare und Interaktionen systematisch erfassen und automatisiert in Vertriebschancen umwandeln. Wer Social-Media-Marketing-Automatisierung richtig aufsetzt, verbindet Kanäle wie LinkedIn, Xing oder WhatsApp mit dem eigenen CRM-System und schafft damit einen direkten Weg vom Social-Media-Kommentar zum qualifizierten Lead. Gerade für B2B-Teams in Deutschland, die unter DSGVO-Vorgaben arbeiten, steckt darin ein oft ungenutztes Potenzial: Statt nur Beiträge zu planen und zu veröffentlichen, lassen sich Listening-Workflows aufbauen, die das Vertriebsteam genau dann benachrichtigen, wenn ein potenzieller Kunde die eigene Marke oder ein Konkurrenzprodukt erwähnt.

Dieser Artikel führt Sie in fünf konkreten Schritten durch die Social-Media-Marketing-Automatisierung und zeigt, wie Sie aus Markenerwähnungen CRM-Deals machen - mit Praxishinweisen für den deutschen Markt, einer DSGVO-konformen Umsetzung und den Kanälen, die Ihre Kunden tatsächlich nutzen.

Was Social Listening für den B2B-Vertrieb in Deutschland bedeutet

Social Listening in Deutschland geht über das reine Mitzählen von Likes und Shares hinaus. Der Begriff beschreibt die systematische Beobachtung und Analyse von Gesprächen, Erwähnungen und Stimmungen rund um eine Marke, ein Produkt oder eine Branche auf Social-Media-Plattformen und anderen Online-Kanälen.

Der Unterschied zum Social Monitoring ist dabei relevant: Während Social Monitoring einzelne Metriken wie Follower-Zahlen oder Erwähnungen erfasst, ordnet Social Listening diese Daten in einen größeren Kontext ein. Es geht um die Frage: Was sagen die Menschen über uns, warum sagen sie es, und was bedeutet das für unseren Vertrieb?

Für B2B-Teams, die Social-Media-Marketing-Automatisierung einsetzen, wird Social Listening zum Frühwarnsystem. Ein Beispiel: Ein Entscheider auf LinkedIn beschwert sich über die Limitierungen seines aktuellen Projektmanagement-Tools. Ohne Listening-Workflows bleibt dieser Beitrag unbemerkt. Mit einem automatisierten Alert landet er als Benachrichtigung beim zuständigen Vertriebsmitarbeiter - inklusive Kontextinformationen aus dem CRM.

Warum klassisches Social-Media-Management nicht ausreicht

Die meisten Social-Media-Tools konzentrieren sich auf das Veröffentlichen und Planen von Inhalten. Sie sind darauf ausgelegt, Reichweite zu messen und Engagement zu tracken. Das hilft dem Marketing, aber nicht dem Vertrieb.

Social Selling - also der Aufbau von Geschäftsbeziehungen über soziale Netzwerke - braucht einen anderen Ansatz. Der Vertrieb muss wissen, wann sich ein Interessent äußert, nicht, wie viele Impressionen ein Beitrag erzielt hat. Genau hier setzt die Verbindung zwischen Social Listening und CRM-Social-Integration an: Relevante Signale werden erkannt, gefiltert und als Vertriebsimpulse weitergeleitet.

Dieses Zusammenspiel funktioniert besonders gut, wenn die Automatisierung nicht bei der Benachrichtigung aufhört, sondern den gesamten Weg vom ersten Signal bis zum CRM-Eintrag abdeckt.

Social-Media-Automatisierung in der Praxis - von der Marken-Mention zum CRM-Deal in 5 Schritten

5 Workflows für die Social-Media-Marketing-Automatisierung

Die folgenden fünf Workflows bilden das Grundgerüst einer funktionierenden Social-Media-Leadgenerierung. Sie lassen sich einzeln umsetzen, entfalten aber die größte Wirkung als zusammenhängendes System.

Workflow 1: Markenerwähnungen erfassen und kategorisieren

Der erste Schritt jeder Social-Media-Marketing-Automatisierung besteht darin, systematisch zu erfassen, wo und wie die eigene Marke erwähnt wird. Dazu gehören direkte Mentions (also @-Erwähnungen), Nennungen des Firmennamens ohne Tag und thematische Erwähnungen, bei denen jemand über ein Problem spricht, das Ihr Produkt löst.

So richten Sie den Workflow ein:

Definieren Sie zunächst die Suchbegriffe. Neben dem eigenen Markennamen gehören dazu Produktnamen, häufige Falschschreibungen und branchenspezifische Begriffe. Legen Sie dann Kategorien fest - etwa „Lob“, „Beschwerde“, „Frage“ oder „Kaufsignal“. Nicht jede Erwähnung hat Vertriebsrelevanz, und die Kategorisierung spart dem Team viel Zeit.

Ein gut konfiguriertes Tool erfasst diese Markenerwähnungen automatisch im CRM und ordnet sie dem richtigen Kontakt zu, sofern dieser bereits im System existiert. Existiert der Kontakt noch nicht, wird ein neuer Datensatz angelegt - vorausgesetzt, die DSGVO-Anforderungen sind erfüllt (dazu mehr im Abschnitt zum Datenschutz).

Workflow 2: Wettbewerbsbeobachtung automatisieren

Wettbewerbsbeobachtung auf Social Media liefert Vertriebschancen, die oft übersehen werden. Wenn ein potenzieller Kunde öffentlich über Probleme mit einem Konkurrenzprodukt spricht, ist das ein konkreter Anlass für eine Kontaktaufnahme.

Richten Sie dafür Alerts für die Markennamen Ihrer wichtigsten Wettbewerber ein - auf LinkedIn, in relevanten Fachforen und auf Bewertungsplattformen. Filtern Sie nach Beiträgen, die Unzufriedenheit, Wechselbereitschaft oder konkreten Bedarf signalisieren. Die Automatisierung leitet solche Treffer direkt an den Vertrieb weiter, idealerweise mit einer Notiz zum Kontext: Welcher Wettbewerber wurde genannt, auf welchem Kanal, und was genau wurde gesagt?

Dieser Workflow wandelt die Wettbewerbsbeobachtung von einer gelegentlichen Aufgabe in ein strukturiertes Vertriebsinstrument um.

Workflow 3: Automatische CRM-Kontaktanlage aus Social-Media-Interaktionen

Die Verbindung zwischen Social Media und CRM wird dann stark, wenn relevante Interaktionen automatisch zu neuen Kontakten oder Deals führen. Der dritte Workflow sorgt dafür, dass aus einer qualifizierten Social-Media-Interaktion ein CRM-Eintrag wird - ohne manuelles Kopieren von Daten.

Die Logik dahinter: Sobald eine Markenerwähnung als „Kaufsignal“ oder „Wechselbereitschaft“ kategorisiert wird (Workflow 1 oder 2), prüft das System, ob der Absender bereits im CRM existiert. Falls ja, wird die Interaktion dem bestehenden Kontakt zugeordnet. Falls nein, wird ein neuer Lead angelegt - mit Quelle, Datum und Kontext der Erwähnung.

Für eine funktionierende CRM-Social-Integration benötigen Sie ein System, das Social-Media-Kanäle direkt anbindet. Das Bitrix24 Contact Center bietet genau diese Verknüpfung: Nachrichten aus verschiedenen Kanälen laufen zentral zusammen und werden automatisch den richtigen CRM-Datensätzen zugeordnet.

Workflow 4: Echtzeit-Alerts für das Vertriebsteam

Ein Social-Listening-Alert ist nur dann nützlich, wenn er die richtige Person zur richtigen Zeit erreicht. Der vierte Workflow verbindet Social-Listening-Alerts mit dem Vertriebsteam über die Kanäle, die im Arbeitsalltag tatsächlich genutzt werden.

Die Frage „Wie verbinde ich Social-Listening-Alerts mit meinem Vertriebsteam?“ lässt sich am besten beantworten, indem Sie die bestehenden Kommunikationswege nutzen. Alerts können als Push-Benachrichtigungen im CRM, als E-Mail oder als Nachricht im Team-Chat ausgespielt werden. Wichtig ist, dass die Benachrichtigungen gefiltert sind. Wer täglich Dutzende irrelevante Alerts erhält, ignoriert sie nach kurzer Zeit.

Legen Sie Regeln fest: Alerts mit der Kategorie „Kaufsignal“ gehen sofort an den zuständigen Account Manager. Wettbewerber-Mentions landen als tägliche Zusammenfassung beim Vertriebsleiter. Allgemeine Markenerwähnungen fließen ins Community-Management.

Die Bitrix24 Marketing-Automatisierung ermöglicht diese Art der regelbasierten Verteilung, sodass jeder Alert dort ankommt, wo er bearbeitet werden kann.

"Schnell haben die Kollegen sich in einer Vielzahl von Arbeits- und Projektgruppen organisiert und können sich dort nun auch international austauschen und gemeinsam an Dokumenten arbeiten."

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Workflow 5: Antwort-Templates für schnelle, persönliche Reaktionen

Automatisierte Antworten haben einen schlechten Ruf - und das oft zu Recht. Wer auf eine kritische Erwähnung mit einem generischen „Danke für Ihr Feedback!“ reagiert, verliert Glaubwürdigkeit. Der fünfte Workflow löst dieses Problem durch vorbereitete, aber flexible Antwort-Templates.

Kann man automatisierte Antworten einrichten, ohne roboterhaft zu klingen? Ja, wenn die Templates als Ausgangspunkt dienen und nicht als fertige Nachricht. Erstellen Sie Templates für die häufigsten Szenarien: Produktfragen, Beschwerden, Lob oder Wechselinteresse. Jedes Template enthält Platzhalter für den Namen des Kontakts, den spezifischen Kontext und eine persönliche Anmerkung.

Der Vertriebsmitarbeiter bekommt den Alert (Workflow 4), sieht das vorgeschlagene Template und passt es in wenigen Sekunden an. Das Ergebnis: schnelle Reaktionszeiten ohne Einbuße bei der Authentizität.

Relevante Kanäle für Social Listening im deutschen B2B-Markt

Die Plattformwahl beeinflusst maßgeblich, welche Signale Sie erfassen. Auf welchen Plattformen sollte man im deutschen B2B-Markt zuhören? Die Antwort hängt stark von der Zielbranche ab, aber einige Kanäle sind branchenübergreifend relevant.

LinkedIn und Xing

LinkedIn hat sich im deutschen B2B-Bereich als wichtigster Kanal für Fachdiskussionen und Social Selling etabliert. Entscheider teilen dort Meinungen, kommentieren Branchenthemen und vernetzen sich mit potenziellen Anbietern. Xing spielt in bestimmten Branchen und Regionen weiterhin eine Rolle, besonders im Mittelstand und bei regionalen Netzwerken.

Für die Social-Media-Marketing-Automatisierung sind beide Plattformen relevant, wobei LinkedIn in der Regel mehr verwertbare Signale liefert.

WhatsApp und E-Mail

Überraschend viele B2B-Gespräche finden außerhalb der klassischen Social-Media-Plattformen statt. WhatsApp wird in Deutschland zunehmend für die geschäftliche Kommunikation genutzt – von schnellen Abstimmungen bis zu konkreten Produktanfragen. E-Mail bleibt der Standardkanal für formelle Kommunikation.

Die Einbindung dieser Kanäle in die Social-Media-Marketing-Automatisierung sorgt dafür, dass kein relevantes Signal verloren geht. Die Bitrix24 Kommunikationslösungen bündeln WhatsApp, E-Mail und Social-Media-Nachrichten in einer Oberfläche und verknüpfen sie mit dem CRM.

Bewertungsplattformen und Fachforen

Plattformen wie G2, OMR Reviews oder branchenspezifische Foren sind eine unterschätzte Quelle für Vertriebssignale. Wer dort negative Bewertungen eines Wettbewerbers entdeckt, hat einen konkreten Gesprächsanlass. Das Community-Management auf diesen Plattformen ergänzt das klassische Social Listening sinnvoll.

Auch Branchengruppen auf LinkedIn oder Diskussionsforen wie das Haufe-Forum für HR-Themen liefern wertvolle Hinweise. Die Kombination aus mehreren Kanälen erhöht die Trefferquote und verringert das Risiko, relevante Gespräche zu verpassen.

Social-Media-Automatisierung in der Praxis - von der Marken-Mention zum CRM-Deal in 5 Schritten

DSGVO-konforme Social-Media-Marketing-Automatisierung

Keine Automatisierung funktioniert nachhaltig, wenn sie gegen Datenschutzvorschriften verstößt. Die DSGVO setzt klare Grenzen - aber auch einen Rahmen, in dem sich effektive Listening-Workflows umsetzen lassen.

Welche DSGVO-Regeln gelten für Social-Listening-Kampagnen in Deutschland?

Die DSGVO-Regeln für Social-Listening-Kampagnen in Deutschland betreffen vor allem drei Bereiche: die Erfassung personenbezogener Daten, deren Speicherung und die Kontaktaufnahme.

Öffentlich zugängliche Social-Media-Beiträge dürfen Sie beobachten und analysieren. Sobald Sie aber personenbezogene Daten in Ihrem CRM speichern, benötigen Sie eine Rechtsgrundlage – in den meisten Fällen ein berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder eine ausdrückliche Einwilligung.

Für die Kontaktaufnahme per E-Mail oder Direktnachricht gelten weitere Regeln: Der Empfänger muss der Kommunikation zugestimmt haben (Opt-in), oder es liegt ein berechtigtes Interesse vor, das die Interessen der betroffenen Person nicht überwiegt. Bei der Kaltakquise über soziale Netzwerke ist die Grenze schnell erreicht.

So setzen Sie Opt-in-Prozesse in Listening-Workflows um

Bauen Sie den Opt-in direkt in den Workflow ein. Wenn ein Social-Media-Kontakt als potenzieller Lead identifiziert wird, senden Sie zunächst eine kurze, transparente Nachricht: Wer sind Sie, warum melden Sie sich, und was passiert mit den Daten? Erst nach einer positiven Reaktion wird der Kontakt aktiv im CRM als Lead geführt..

Dieses Vorgehen schützt nicht nur vor Bußgeldern, sondern verbessert auch die Qualität der Leads. Wer bewusst zustimmt, ist eher gesprächsbereit als jemand, der ungefragt kontaktiert wird.

Wann Social-Media-Marketing-Automatisierung nicht funktioniert

Social-Media-Marketing-Automatisierung stößt an Grenzen, und es lohnt sich, diese offen zu benennen.

Bei sehr kleinen Zielgruppen mit wenig Social-Media-Aktivität (etwa im Maschinen- und Anlagenbau) liefern Listening-Workflows kaum verwertbare Signale. Hier ist der direkte Vertrieb oft effektiver als jede Automatisierung.

Ebenfalls problematisch: wenn das Vertriebsteam die Alerts nicht bearbeitet. Die beste Automatisierung bringt nichts, wenn niemand auf die Signale reagiert. Bevor Sie Workflows aufsetzen, klären Sie, wer im Team zuständig ist und wie viel Kapazität für die Bearbeitung von Social Signals besteht.

Zuletzt sind automatisierte Antworten bei sensiblen Themen (Beschwerden, Datenschutzanfragen, Krisenthemen) keine gute Idee. Hier braucht es menschliches Urteilsvermögen und individuell formulierte Reaktionen.

Szenario

Social-Media-Automatisierung geeignet?

Begründung

B2B-SaaS mit aktiver LinkedIn-Community

Ja

Hohe Social-Media-Aktivität, viele erfassbare Signale

Regionaler Maschinenbau-Mittelstand

Bedingt

Wenig öffentliche Diskussion auf Social Media

E-Commerce mit hohem Supportaufkommen

Ja

Viele Kundeninteraktionen, die kategorisiert werden können

Unternehmen ohne CRM-System

Nein

Ohne CRM fehlt die Grundlage für die Integration

Social Media und CRM verbinden - der nächste Schritt für Ihr Vertriebsteam

Wer Social-Media-Marketing-Automatisierung als reines Marketing-Tool versteht, verschenkt die Hälfte des Potenzials. Die fünf Workflows in diesem Artikel zeigen, wie der Weg vom Social-Media-Kommentar zum CRM-Deal systematisch aufgebaut werden kann: Erwähnungen erfassen, Wettbewerber beobachten, CRM-Kontakte automatisch anlegen, das Vertriebsteam in Echtzeit informieren und mit vorbereiteten Templates schnell reagieren.

Der entscheidende Faktor ist nicht die einzelne Funktion, sondern die Integration. Wenn Social-Media-Signale isoliert bleiben, verpufft ihr Wert. Erst die direkte Verknüpfung mit dem CRM macht aus einer Markenerwähnung einen strukturierten Vertriebsprozess.

Bitrix24 verbindet Social-Media-Kanäle, CRM und Marketing-Automatisierung auf einer zentralen Plattform. Über das Contact Center werden Nachrichten aus LinkedIn, WhatsApp, E-Mail und weiteren Kanälen gebündelt und automatisch bestehenden Kontakten zugeordnet oder als neue Leads angelegt. Regelbasierte Workflows ermöglichen es, Social-Signale zu kategorisieren, Zuständigkeiten festzulegen und Echtzeit-Alerts an das Vertriebsteam auszulösen.

Zusätzlich lassen sich im CRM automatische Follow-up-Aufgaben, Pipeline-Zuordnungen und Kommunikationshistorien zentral steuern. So entsteht ein durchgängiger Prozess vom ersten digitalen Signal bis zum qualifizierten Verkaufsgespräch - DSGVO-konform und transparent dokumentiert.

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FAQ: Social-Media-Marketing-Automatisierung für B2B-Teams

Was ist der Unterschied zwischen Social Listening und Social Monitoring?

Der Unterschied zwischen Social Listening und Social Monitoring liegt im Analysetiefgang. Social Monitoring erfasst quantitative Metriken wie Erwähnungen, Likes und Shares. Social Listening geht einen Schritt weiter und analysiert den Kontext, die Stimmung und die Bedeutung dieser Interaktionen. Für Vertriebsteams ist Social Listening wertvoller, weil es nicht nur zeigt, dass über die Marke gesprochen wird, sondern auch, warum und in welchem Zusammenhang.

Wie verwandle ich einen Social-Media-Kommentar in einen CRM-Deal?

Einen Social-Media-Kommentar in einen CRM-Deal zu verwandeln, erfordert drei Schritte: erstens die automatische Erfassung und Kategorisierung der Interaktion (z. B. als Kaufsignal), zweitens die automatische Anlage oder Zuordnung im CRM mit allen relevanten Kontextdaten, drittens die zeitnahe, persönliche Kontaktaufnahme durch den zuständigen Vertriebsmitarbeiter. Je schneller die Reaktion erfolgt, desto höher ist die Abschlusswahrscheinlichkeit.

Kann ich automatisierte Antworten einrichten, ohne roboterhaft zu klingen?

Automatisierte Antworten lassen sich einrichten, ohne roboterhaft zu klingen, wenn sie als Vorlagen und nicht als fertige Nachrichten behandelt werden. Erstellen Sie Templates für wiederkehrende Szenarien mit Platzhaltern für persönliche Details und Kontextinformationen. Der Vertriebsmitarbeiter passt das Template vor dem Versand kurz an. So sparen Sie Zeit bei der Reaktion, behalten dabei aber einen persönlichen Ton.

Welche DSGVO-Regeln gelten für Social-Listening-Kampagnen in Deutschland?

Für Social-Listening-Kampagnen in Deutschland gelten vor allem die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten nach der DSGVO. Öffentliche Beiträge dürfen Sie beobachten. Für die CRM-Speicherung benötigen Sie jedoch eine Rechtsgrundlage (berechtigtes Interesse oder Einwilligung). Bei der Kontaktaufnahme per E-Mail oder Direktnachricht ist ein Opt-in des Empfängers oder zumindest ein nachweisbares berechtigtes Interesse erforderlich.

Auf welchen Plattformen sollte ich im deutschen B2B-Markt zuhören?

Die Plattformen für Social Listening im deutschen B2B-Markt hängen von der Zielbranche ab. LinkedIn ist branchenübergreifend die wichtigste Quelle für Fachgespräche und Entscheider-Signale. Xing bleibt im Mittelstand relevant. WhatsApp gewinnt für geschäftliche Abstimmungen an Bedeutung. E-Mail-Kanäle und Bewertungsplattformen wie G2 oder OMR Reviews ergänzen das Bild.

Wie verbinde ich Social-Listening-Alerts mit meinem Vertriebsteam?

Social-Listening-Alerts mit dem Vertriebsteam zu verbinden, gelingt am besten über regelbasierte Workflows. Definieren Sie Kategorien für die erfassten Erwähnungen (Kaufsignal, Wettbewerber-Mention, allgemeine Erwähnung) und legen Sie für jede Kategorie fest, wer über welchen Kanal benachrichtigt wird – per CRM, E-Mail oder Team-Chat. So stellen Sie sicher, dass relevante Signale bei der richtigen Person ankommen.

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Inhaltsverzeichnis
Was Social Listening für den B2B-Vertrieb in Deutschland bedeutet Warum klassisches Social-Media-Management nicht ausreicht 5 Workflows für die Social-Media-Marketing-Automatisierung Workflow 1: Markenerwähnungen erfassen und kategorisieren Workflow 2: Wettbewerbsbeobachtung automatisieren Workflow 3: Automatische CRM-Kontaktanlage aus Social-Media-Interaktionen Workflow 4: Echtzeit-Alerts für das Vertriebsteam Workflow 5: Antwort-Templates für schnelle, persönliche Reaktionen Relevante Kanäle für Social Listening im deutschen B2B-Markt LinkedIn und Xing WhatsApp und E-Mail Bewertungsplattformen und Fachforen DSGVO-konforme Social-Media-Marketing-Automatisierung Welche DSGVO-Regeln gelten für Social-Listening-Kampagnen in Deutschland? So setzen Sie Opt-in-Prozesse in Listening-Workflows um Wann Social-Media-Marketing-Automatisierung nicht funktioniert Social Media und CRM verbinden - der nächste Schritt für Ihr Vertriebsteam FAQ: Social-Media-Marketing-Automatisierung für B2B-Teams Was ist der Unterschied zwischen Social Listening und Social Monitoring? Wie verwandle ich einen Social-Media-Kommentar in einen CRM-Deal? Kann ich automatisierte Antworten einrichten, ohne roboterhaft zu klingen? Welche DSGVO-Regeln gelten für Social-Listening-Kampagnen in Deutschland? Auf welchen Plattformen sollte ich im deutschen B2B-Markt zuhören? Wie verbinde ich Social-Listening-Alerts mit meinem Vertriebsteam?

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