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11 einfache Möglichkeiten, um Burnout im Remote-Team zu verhindern

11 einfache Möglichkeiten, um Burnout im Remote-Team zu verhindern
Bitrix24-Team
9. März 2022
Zuletzt aktualisiert: 9. März 2022

Das Thema Burnout von Mitarbeitern wird in Unternehmen bereits seit einigen Jahren thematisiert. Mit der zunehmenden Verschiebung der Arbeit hin zu mobilen Arbeitsplätzen und ins Homeoffice spielt jedoch das Burnout in Remote Teams eine zunehmende Rolle. Umso entscheidender ist es, einen Erschöpfungszustand frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu etablieren, um einem Burnout vorbeugen zu können.

Präventiv lässt sich das Burnout von Mitarbeitern verhindern, indem zunächst das Stresslevel und der Grad der Anspannung einzelner Kollegen identifizieren, um unter anderem anhand dieser Ergebnisse die passenden Möglichkeiten anzubieten, die den Teufelskreis aus Stress, Anspannung und Einseitigkeit durchbrechen.

In unserem Blogbeitrag haben wir Ihnen 11 wirkungsvolle Möglichkeiten zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Remote Teams begleiten und dabei einem drohenden Burnout vorbeugen.

FAQ

Was ist Burnout?

Mit Burnout wird ein mentaler Zustand beschrieben, der mit körperlichen, emotionalen und geistigen Erschöpfungssyndromen zusammenhängen kann. Oft bleibt ein Burnout gerade bei Remote Arbeit unentdeckt und erschwert es Burnout mit Remote-Teams verhindern zu können. Die Auslöser können vielfältig sein und durch Überforderung, Stress aber auch monotone Aufgaben oder mangelnde Interaktion mit anderen Menschen verursacht werden.

Warum spielt Burnout in Remote-Working-Teams eine zunehmende Rolle?

Die Anzahl der Menschen, die regelmäßig oder sogar ständig Remote arbeiten, hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Darunter leidet jedoch das soziale Miteinander im Büro, da unter anderem persönliche Meetings, Events oder auch gemeinsame Mittagspausen entfallen. Dies führt nicht selten zu einer ausgeprägten Isolation, die es erschwert Methoden zu entwickeln, die Burnout vorbeugen.

Wie können die Anzeichen von Burnout bei Remote-Mitarbeitern aussehen?

Burnout bei Remote-Arbeit reduzieren, heißt zunächst die Anzeichen zu erkennen. Wie bei anderen Erkrankungen können auch hier die Symptome vielschichtig sein und sich in mangelnder Motivation, niedriger Produktivität, Konzentrationsproblemen aber auch Reizbarkeit und zynischen Gefühlsausbrüchen äußern.

Wie lange hält ein Burnout an?

Ein Burnout liegt vor, wenn die Beschwerden über mehrere Wochen andauern. Wie lange ein Burnout anhält, ist von den äußeren Umständen, der Ausprägung und persönlichen Faktoren abhängig. Mediziner gehen davon aus, dass das es mehrere Monate dauern kann.

Warum ist es wichtig auf Burnout Anzeichen schnell zu reagieren?

Ein Burnout wirkt sich nicht nur verehrend auf die Leistungsfähigkeit im beruf aus, sondern kann auch weitreichende Folgen im Privatleben haben. Häufig quälen Betroffene ernsthafte Beziehungskonflikte oder sie reduzieren ihre sozialen Kontakte massiv. Um den Bezug zu sich selbst nicht weiter zu verlieren, ist es entscheidend schnell und aktiv gegenzusteuern.


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1. Verhindern Sie mit Einfühlungsvermögen Burnout in Remote-Teams

Aktives Zuhören und zwischen den Zeilen Informationen zu erkennen, spricht nicht nur für soziale Kompetenz und Führungsqualitäten, sondern ist eine sehr effektive Variante zum Burnout vorbeugen.

Denn häufig zeichnet sich bereits frühzeitig über einen längeren Zeitraum die Unzufriedenheit von Kollegen ab, beispielsweise durch eine mangelnde Arbeitsmoral aber auch kleine zynische Zwischenbemerkungen im Job.

Mit Einfühlungsvermögen lässt sich oft erkennen, wenn der Stress zu hoch ist, die Isolation Mitarbeitern nicht guttut oder Leistungen nicht mehr so abrufbar sind, wie es vielleicht bisher der Fall war.

Schaffen Sie in diesem Zusammenhang gerade für verteilte Teams die Möglichkeit für Vier-Augen-Gespräche online oder hin und wieder auch bei persönlichen Treffen, um Burnout in Remote-Teams verhindern zu können. So wird es Ihnen möglich die aktuelle Situation besser verstehen und Sie bieten Mitarbeitern die Gelegenheit an, Probleme oder Missstände frühzeitig anzusprechen.

2. Sorgen Sie für eine klare Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben

Ganz gleich, ob Vorgesetzter oder Teamkollege, insbesondere bei der Arbeit im Homeoffice sind die Grenzen oft fließend und verschwinden gerade dann, wenn kein extra Arbeitszimmer vorhanden ist und der Mitarbeiter im Wohnzimmer oder der Küche tätig wird.

Burnout mit Remote-Teams verhindern heißt an dieser Stelle auch, einen Platz für die Arbeit im Homeoffice zu schaffen, der ausschließlich Arbeitszwecken dient. Dazu kann es schon ausreichend sein, wenn ein Schreibtisch in ein Zimmer gestellt wird und räumlich durch Pflanzen oder eine mobile Trennwand vom Rest der Wohnung abgegrenzt wird.

Der Mitarbeiter sollte die Möglichkeit haben dort ungestört zu arbeiten, ohne dass er womöglich durch andere Familienmitglieder oder Kinder bei wichtigen Aufgaben unterbrochen wird.

3. Fördern Sie das Festlegen von Arbeitszeiten

Ein Burnout vorbeugen lässt sich auch, indem Sie klare Grenzen

setzen und Spielregeln vermitteln, was die Arbeitszeiten betrifft. Dazu gehört eine Start- und eine Endzeit, die nach Möglichkeit nicht überschritten werden.

In der Praxis realisiert lässt sich das mit Hilfe eines Online Tool zur Arbeitszeitverwaltung, dass neben Anfang und Ende des Arbeitstages, Pausen und Abwesenheiten durch Urlaub und Krankheit erfasst.

Über die Verfolgung kann die Geschäftsleitung definieren, wovon aus die Mitarbeiter online „einstempeln“ können und dies auch für die Arbeit von zu Hause aus freigeben.

Stellen Sie darüber hinaus im Team sicher, dass nach der Arbeitszeit keine Nachrichten versendet oder Anrufe mehr getätigt werden, die die Kernarbeitszeit überschreiten und dafür sorgen würden, dass der betreffende Mitarbeiter im Feierabend nicht die Ruhe findet, die er zur Regeneration benötigt.

4. Realisieren Sie ein objektives Messen des Stress Levels

Oft wird Betroffenen erst klar, dass Sie unter einer totalen Erschöpfung

leiden, wenn es bereits zu spät ist. Um einem Burnout vorbeugen zu können, lässt sich ein passendes Tool in den Arbeitsalltag integrieren.

Moderne Apps machen es möglich eine hohe Arbeitsbelastung, Stress und damit verbundene mögliche gesundheitliche Probleme individuell zu erkennen, indem sie Ihren Stresslevel via Smartphone messen.

Dabei wird das Stressniveau über die Herzfrequenzvariabilität (HRV) ermittelt, die über die Kamera Ihres Smartphones gemessen wird.

Die gemessenen Werte helfen allen Remote Mitarbeitern dabei, ihr Wohlbefinden im Blick zu behalten und gegebenenfalls rechtzeitig einzuschreiten, wenn die App wiederholt ein erhöhtes Stresslevel anzeigt.

Die Ergebnisse lassen sich im privaten Modus anschauen aber auf Wunsch auch für die Mitarbeiter im Team sichtbar machen. So wird für Kollegen ersichtlich, wenn ein Teammitglied bereits an der Belastungsgrenze arbeitet, und sie können bei der Verteilung von Aufgaben oder bei Anfragen darauf Rücksicht nehmen.

5. Setzen Sie auf Kommunikation, um Burnout bei Remote-Arbeit reduzieren zu können

Remote Mitarbeiter haben nicht selten das Gefühl, dass sie getrennt oder isoliert von Ihren Kollegen arbeiten und so kein tatsächliches Mitglied des Teams sind. Dieser Eindruck zählt zu den größten Herausforderungen rund um das Burnout vorbeugen.

Unter Nutzung geeigneter Team Kommunikation Tools lässt sich der Informationsfluss in Ihrem Unternehmen optimal steuern und Sie sorgen für einen persönlichen Austausch, unabhängig von Standort und Zeit. Über den Einsatz passender Werkzeuge lässt sich so die interne und externe Kommunikation aktiv gestalten und jeder Mitarbeiter hat die Option exakt die Kollaborationswerkzeuge anzuwenden, mit denen er gern arbeitet.

Eröffnen Sie Ihrem Remote Team die ganze Bandbreite an Optionen, zu der unter anderem ein Instant Messenger für System- und Sofortnachrichten oder Gruppen Chats, Anrufe und Videoanrufe für eine zielgerichtete Live-Kommunikation, Videokonferenzen in HD-Qualität, die Bildschirmübertragung zur Präsentation von Inhalten, eine Desktop App direkt am Arbeitsplatz sowie eine Mobile App für den standortunabhängigen Austausch gehören können.

Eine rege Kollaboration und ein konsequenter persönlicher Austausch können das Burnout von Mitarbeitern verhindern und für die nötige soziale Interaktion sorgen.

6. Verbessern Sie die Workflows in Remote Teams

Um Burnout in Remote-Working-Teams verhindern zu können, ist es wichtig das die Arbeitslast gleichmäßig verteilt ist und Mitarbeiter bei Ihrer täglichen Arbeit effizient unterstützt werden.

Analysieren Sie in einem ersten Schritt bestehende Workflows und stellen Sie diese auf den Prüfstand. Mit dieser Vorgehensweise gelingt es Ihnen Engpässe und Verbesserungspotentiale in aktuellen Abläufen aufzudecken und zukünftige Workflows effizienter zu gestalten.

Mit Hilfe eines optimalen Workflows erleichtern Sie die Arbeit und reduzieren den Stresspegel. Passend dazu lassen sich für wiederkehrende Routineaufgaben und zeitraubende manuelle Aktivitäten auch automatisierte Workflows einrichten, die dabei helfen den Arbeitsaufwand zu reduzieren, die Produktivität zu steigern und Zeiten für andere Aufgaben zu schaffen.

7. Fokussieren Sie Prioritäten anhand von To-Do-Listen

Mitarbeitern fällt es häufig schwer klare Prioritäten zu setzen und diese anhand von geeigneten Aufgaben und Teilaufgaben effizient abzuarbeiten. Aus diesem Grund kommt es schnell zu einem Gefühl der Überforderung unter dem die Leistungsfähigkeit und am Ende die gesamte Produktivität leiden. An dieser Stelle lässt sich Burnout vorbeugen, indem Sie auf die Erstellung praktischer To-Do-Listen setzen, denen Sie Prioritäten zuordnen und deren Fortschritt Sie digital verfolgen können.

So sorgen Sie nicht nur für eine konsequente Abarbeitung aller anfallenden Herausforderungen, sondern generieren über das Abhaken erledigter Aufgaben immer wieder kleine Erfolgserlebnisse, die die Motivation im Arbeitsalltag verbessern.

8. Beugen Sie mit einer leicht zugänglichen Wissensdatenbank Burnout vor

Burnout vorbeugen mit einer Wissensdatenbank? Immer wieder benötigen Mitarbeiter während der Arbeit Unterstützung. Sie haben aber insbesondere bei der Remote Arbeit im Homeoffice kaum die Chance zum Schreibtisch des Kollegen zu laufen und auf kurzem Dienstweg Wissen zu erfragen.

Denken Sie darüber nach, Ihrem Remote Team wertvolle Online-Ressourcen für den Wissenstransfer zur Verfügung zu stellen, auf die sie jederzeit zugreifen können und die schnelle und zuverlässige Antworten bieten.

Bei einer Online Wissensdatenbank handelt es sich dabei nicht um ein starres System, sondern um eine stetig wachsende Wissensquelle, die zum Beispiel von mehreren Mitarbeitern regelmäßig gepflegt und ergänzt wird.

So gestalten Sie eine lebendige Wissensbasis zum Unternehmen ebenso wie eine Wissensdatenbank zu ausgewählten Projekten oder vorgefertigte Wissensbasis-Vorlagen, die sie allen Mitarbeitern oder über konfigurierbare Zugriffsberechtigungen zum Beispiel bestimmten Remote Teams bereitstellen.

9. Fördern Sie sportliche Aktivitäten!

Ein körperlicher Ausgleich in Form von moderatem Sport kann ein Burnout vorbeugen. Ermutigen Sie die Mitglieder Ihres Remote Teams in der Mittagspause oder nach getaner Arbeit, Sport zu treiben oder sich an der frischen Luft auszupowern. Dabei können die Aktivitäten vom Spaziergang mit dem Hund, über Schwimmen mit Freuden bis hin zum gemeinsamen Radfahren mit der ganzen Familie reichen.

Sprechen Sie beispielsweise mit Ihren Teammitgliedern über den positiven Effekt von Joggen oder moderatem Laufen auf das Herz-Kreislauf-System aber auch auf den Abbau von Stress und das allgemeine Wohlbefinden.

Darüber hinaus besteht die Option über das Unternehmen sportliche Incentives anzubieten. Neben einer Kostenübernahme oder Beteiligung an den Gebühren für das Fitnessstudio können auch Vereinstätigkeiten oder Sportarten wie Fußball, Tanzen oder Wasserball gezielt gefördert werden, um einen körperlichen Ausgleich im Alltag zu intensivieren.

10. Setzen Sie Teamevents um

Burnout in Remote-Working-Teams verhindern, lässt sich, indem Sie über Teambuilding Maßnahmen nachdenken. Diese können Sie sich besten Live bei einem persönlichen Team Event realisieren.

Bieten Sie Ihrem Remote Team dazu immer wieder einmal die Gelegenheit, bei einem persönlichen Essen, gemeinsamen sportlichen Aktivitäten oder auch spielerischen Wettkämpfen sich kennenzulernen.

Ganz gleich ob Indoor Klettern, Paintball, Go-Cart Rallye oder Geocaching, Ihrer Fantasie das Team zusammenzubringen sind nahezu keine Grenzen gesetzt.

Team Building Maßnahmen fördern den Zusammenhalt und schweißen mitunter Menschen zusammen, die sich so vielleicht im Arbeitsalltag nicht begegnet wären. Dies sozialen Bindungen sorgen für eine stabile Psyche sowie persönliche Ansprechpartner und können einem Burnout vorbeugen.

11. Sorgen Sie für ausreichend Pausen und Urlaub

Diese Option ist einfach und effektiv. Mit ausreichenden Pausen und regelmäßigen Urlauben können Sie zuverlässig Burnout vorbeugen. Remote Mitarbeiter, benötigen auch Phasen, in denen Sie sich regenerieren und einen Ausgleich zum stressigen Job finden können.

Achten Sie darauf, dass Pausenzeiten, Feierabend aber auch Urlaubswochen konsequent eingehalten und in der Planung ebenso berücksichtigt werden, wie Aufgaben und Deadlines von Projekten.

Fazit: Stärken Sie Ihre Remote-Teams, indem Sie aktiv Burnout vorbeugen!

Burnout kann sich über verschiedenste Anzeichen bemerkbar machen. Tritt dieser Erschöpfungszustand ein, ist nicht nur die erfolgreiche Umsetzung von Projekten in Remote Teams gefährdet, sondern unter Umständen der gesamte Geschäftserfolg.

Ziel ist es, aus diesem Grund Remote Teams zu stärken, indem Sie mit viel Einfühlungsvermögen und unterschiedlichen Methoden einem Burnout vorbeugen.

Ermutigen Sie Kollegen Grenzen zu setzen, Arbeitszeiten einzuhalten und bieten Sie vielseitige Kommunikationswege. Auch gut strukturierte Workflows, Priorisierungen und Wissensdatenbanken können Burnout in Remote-Working-Teams verhindern.

Bleiben Sie offen für neue Möglichkeiten und sorgen Sie so für die geistige und körperliche Gesundheit Ihrer Mitarbeiter.

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