8 grundlegende Dinge, um ein kleines Unternehmen zu Hause zu gründen

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Daniel Schwarz
13. Oktober 2021
Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2021

Von zu Hause arbeiten und ein eigenes Unternehmen gründen, davon träumen zahlreiche junge Menschen direkt nach ihrer Ausbildung ebenso wie Angestellte, die bereits auf eine lange Berufserfahrung zurückblicken können. Doch was benötigt man eigentlich zur Selbstständigkeit?

Kann ein kleines Unternehmen auch zu Hause gegründet werden und aus den eigenen vier Wänden durchstarten? Wir stellen Ihnen in unserem Artikel 8 grundlegende Schritte vor, die die Gründung einer Firma von zu Hause aus möglich machen und den Start mit Tools für Selbständige erleichtern. Wir zeigen Ihnen, auf welche Schwerpunkte Sie achten sollten.

1. Tauschen Sie sich aus und lassen Sie sich beraten

Bevor Sie Ihre Pläne zum Selbstständig machen in die Tat umsetzen, sollten Sie sich eingehend mit Menschen austauschen, die bereits von zu Hause aus arbeiten und erfolgreich gegründet haben.

Mit diesem Vorgehen können Sie sich nicht nur eine ganze Reihe an Tipps sichern, sondern erhalten auch wertvolle Informationen über mögliche Fallstricke und Fehler, die es im Idealfall von Anfang an zu vermeiden gilt.

Passend dazu besteht auch die Möglichkeit eine Existenzgründungsberatung in Anspruch zu nehmen. In einer eingehenden Beratung durch Experten erfahren Sie, welche Punkte es zu beachten gilt, um ein erfolgreicher Kleinunternehmer zu werden. In diesem Zusammenhang lassen sich auch wichtige Informationen rund um das Thema Finanzierung und individuelle Förderungsmöglichkeiten evaluieren.

2. Erstellen Sie ein Konzept und einen Zeitplan

Das passende Konzept bildet eine wichtige Grundlage zur Abschätzung des unternehmerischen Risikos und zur weiteren Planungssicherheit.

Im Rahmen der Planung können Sie so nicht nur die eigentliche Idee, Zielgruppe etc., sondern und auch das gesamte Geschäftsmodell vor Ihrem geistigen Auge entwickeln und einen passenden Businessplan aufstellen.

Dabei spielt auch der Zeitaufwand eine entscheidende Rolle. Überlegen Sie sich beispielsweise, welchen Arbeitsaufwand Sie nach der Selbstständigkeit erwarten und ob die Umsetzung im Rahmen einer nebenberuflichen oder hauptberuflichen Selbstständigkeit erfolgen soll. Behalten Sie hier immer auch eine ausgeglichene Work-Life-Balance im Blick.

3. Prüfen Sie die Anmeldung eines Gewerbes

Abhängig von der Art der Tätigkeit kann zur Unternehmensgründung eine Gewerbeanmeldung benötigt werden. Das ist dann der Fall, wenn es darum geht ein Gewerbe zu betreiben. Ein Klassisches Beispiel für die Notwendigkeit eines Gewerbescheins ist unter anderem der stationäre Verkauf von Produkten oder über einen Onlineshop.

Es gibt aber auch eine Reihe an freien Berufen, die nicht der Anmeldepflicht unterliegen. Im Zweifel können Sie sich hier schnelle Auskunft in Ihrem städtischen Finanzamt holen, das Ihnen detaillierte Auskunft rund um die Einstufung von Freiberuflern oder Gewerbetreibenden gibt.

Ein weiterer Aspekt sind die zu erwartenden Einkünfte und die damit verbundenen Bestimmungen. Wenn Sie Kleinunternehmer werden und Ihr steuerpflichtiger Jahresumsatz unter der Bemessungsgrenze liegt, gilt die Kleinunternehmer-Regelung und Sie sind von der Umsatzsteuer befreit, andernfalls wird eine Regelbesteuerung vorgenommen.

4. Nutzen Sie ein Geschäftskonto und ausgewählte Zahlungsmethoden

Bei der Unternehmensgründung sollten Sie von Anfang an Ihre privaten und geschäftlichen Einkünfte strikt voneinander abgrenzen. Am besten gelingt das mit einem separat eingerichteten Geschäftskonto.

So können Sie im Detail all Ihre unternehmensspezifischen Einnahmen und Ausgaben verfolgen und darauf basierend wichtige Geschäftsentscheidungen treffen.

Prüfen Sie darüber hinaus, je nach Geschäftsmodell auch die Zahlungsmethoden, die Sie Ihren zukünftigen Kunden anbieten wollen. Dazu können neben Kreditkartenzahlung beispielsweise auch weitere Zahlungsoptionen wie PayPal, Paydirekt oder Giropay gehören. Handelt es sich um gebührenpflichtige Zahlungssysteme, sollten Sie dies bereits in Ihrer Preisplanung berücksichtigen.

5. Richten Sie sich Ihren Arbeitsplatz zu Hause ein

Selbstständig machen und von zu Hause aus arbeiten bedeutet auch einen passenden Arbeitsbereich einzurichten. Im Idealfall steht Ihnen dafür ein eigenes Arbeitszimmer zur Verfügung, das Sie jederzeit von Ihrem privaten Wohnbereich abgrenzt.

Aber auch wenn diese Möglichkeit nicht besteht, lässt sich über einen Schreibtisch oder einen abgetrennten Bereich die richtige Atmosphäre zum Arbeiten schaffen. Dabei sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Nutzen Sie zum Bespiel flexible Raumtrenner, Regale oder Pflanzen zur räumlichen Abtrennung des restlichen Wohnraums.

Eine wichtige Rolle spielen außerdem ergonomische Einrichtungsgegenstände wie der passende Bürostuhl aber auch eine leistungsstarke Internetverbindung, PC, Laptop und sonstige Hardware.

6. Sorgen Sie für Sichtbarkeit im Internet

Eine professionelle Webseite bildet eine wertvolle und kostengünstige Grundlage, um potenzielle Interessenten und Kunden auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. 

Dabei ist es nicht relevant, ob Sie direkt über Ihre Webpräsenz verkaufen wollen oder diese nur als Aushängeschild und zur bequemen Kontaktaufnahme nutzen. 

Intuitiv bedienbare Website- und Onlineshop-Builder helfen Ihnen dabei, unter anderem attraktive Landingpages oder Onlineshops, auch ohne Programmierkenntnisse, zu erstellen.

7. Arbeiten Sie mit effizienten Tools

Sich selbstständig zu machen bedeutet nicht nur ein unternehmerisches Risiko einzugehen, sondern von Anfang an mit Werkzeugen zu arbeiten, die die Unternehmensgründung erleichtern und einen schnellen Fortschritt ermöglichen.

Mit einem virtuellen Assistenten lassen sich auch von zu Hause aus Kunden und  Projekte verwalten. Außerdem können Zeiten und Rechnungen optimal gemanaget werden. Ein Austausch in Echtzeit oder eine nahtlose Integration in soziale Netzwerke ergänzt die Unterstützung und macht den Arbeitsalltag noch geregelte.

Mit einer smarten Softwarelösung verwalten Sie all Ihre Projekte, Kalender, Dateien und Kontakte an einem Ort und Sie haben auch mobil jederzeit Zugriff. Dabei lassen sich auch wiederkehrende Aufgaben und Marketingkampagnen automatisieren.

8. Nutzen Sie von Anfang an ein CRM

Ein sogenanntes Customer Relationship Management System, kurz CRM System, hilft Ihnen nicht nur dabei alle Kontaktdaten zentral zu verwalten, sondern auch neue Leads zu generieren oder bestehende Kunden optimal zu betreuen.

So haben Sie von Anfang an die Möglichkeit ganz leicht neue Kunden über die unterschiedlichsten Kanäle wie Website, E-Mail, SMS, Telefon- oder Videokonferenzen aber auch Social Media zu gewinnen. Über ein eingebundenes Scoring-Tool behalten Sie die Übersicht über besonders vielversprechende Leads und bringen Aufträge zielorientiert zum Abschluss.

Ein integrierter CRM-Onlineshop ermöglicht darüber hinaus die Pflege von Produkten oder die Verwaltung von Bestellungen und Zahlungen direkt aus dem CRM heraus.

Erfolgreich selbstständig machen: Unternehmen gründen und von zu Hause aus arbeiten!

Starten Sie mit Ihrer Selbstständigkeit durch! Unsere 8 Hinweise helfen Ihnen dabei, Ihre Ziele schnell und effizient in Tat umzusetzen und Ihr Unternehmen direkt von zu Hause aus zu gründen.

Neben wertvollen Tipps rund um Konzept, Gewerbeanmeldung oder Einrichtung des Arbeitsplatzes spielt vor allem der Einsatz der passenden Tools eine entscheidende Rolle.

Damit können Sie von Anfang an Ihre Kontakte, Aufgaben und Projekte online koordinieren und eine ganze Reihe an Prozessen zentral an einem Ort automatisieren.

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