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Artikel Wie ein CRM für Kanzleien die Mandantenkommunikation papierlos und DSGVO-sicher macht

Wie ein CRM für Kanzleien die Mandantenkommunikation papierlos und DSGVO-sicher macht

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Daniel Schwarz
16 Min.
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Aktualisiert: 24. März 2026
Daniel Schwarz
Aktualisiert: 24. März 2026
Wie ein CRM für Kanzleien die Mandantenkommunikation papierlos und DSGVO-sicher macht

Papierstapel auf dem Schreibtisch, verpasste Fristen im Postfach, eine Mandantin am Telefon, die fragt, wo ihre Unterlagen geblieben sind - so sieht der Alltag in vielen deutschen Kanzleien noch aus. Ein CRM für Kanzleien löst genau dieses Problem: Es digitalisiert die Mandantenbetreuung von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Archivierung und hält dabei alle DSGVO-Vorgaben ein. Dabei handelt es sich um eine spezialisierte Software, die Kontaktdaten, Dokumente, Fristen und Kommunikation an einem zentralen Ort verwaltet - abgestimmt auf die Anforderungen von Rechtsanwälten, Notaren und Steuerberatern. Die Zielgruppe sind kleine und mittelgroße Kanzleien in Deutschland, die papierbasierte Prozesse durch digitale Workflows ersetzen möchten, ohne gegen berufsrechtliche Vorgaben zur Verschwiegenheit und Datensicherheit zu verstoßen.

Wer heute noch Mandatsvereinbarungen per Post verschickt und Dokumente in Aktenordnern sucht, verliert nicht nur Zeit - sondern auch Mandate. Mandanten erwarten sichere digitale Kommunikation, schnelle Statusupdates und die Möglichkeit, Unterlagen bequem hochzuladen. Ein CRM für Kanzleien in Deutschland muss dabei deutlich mehr leisten als ein Standard-CRM: Es braucht Audit-Trails, verschlüsselte Übertragung und eine klare Rechtestruktur, damit die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht gewahrt bleibt.

Dieser Artikel zeigt 7 konkrete Automatisierungen, mit denen Kanzleien papierlos arbeiten.

Warum papierbasierte Prozesse Kanzleien Zeit und Mandate kosten

Stellen Sie sich eine typische Situation vor: Ein neuer Mandant meldet sich telefonisch. Die Kanzleimitarbeiterin notiert die Daten auf einem Zettel, legt eine physische Akte an und schickt die Mandatsvereinbarung per Post. Drei Tage später kommt die unterschriebene Vereinbarung zurück - oder auch nicht. Die Sachbearbeiterin ruft beim Mandanten an, doch dieser hat das Schreiben nicht erhalten. Der Fall verzögert sich um eine Woche, bevor überhaupt inhaltlich gearbeitet wird.

Das ist kein Einzelfall. Papierbasierte Abläufe erzeugen in Kanzleien an mehreren Stellen Reibungsverluste. Dokumente gehen auf dem Postweg verloren, Fristen werden manuell im Kalender eingetragen und manchmal übersehen, und die Kommunikation mit Mandanten läuft über E-Mail, Telefon, Fax und Brief gleichzeitig - ohne dass alle Beteiligten den aktuellen Stand kennen.

Was eine digitale Kanzlei anders macht

Eine digitale Kanzlei arbeitet mit einem zentralen System, das alle mandatsbezogenen Informationen bündelt. Der Begriff "digitale Kanzlei" beschreibt eine Arbeitsweise, bei der Papierdokumente die Ausnahme statt die Regel sind. Mandanten erhalten Zugang zu einem geschützten Mandantenportal, über das sie Dokumente hochladen, den Status ihres Falls einsehen und mit der Kanzlei kommunizieren können.

Der Unterschied zum reinen Dokumentenscanner: Es geht nicht darum, Papier zu digitalisieren und dann als PDF abzulegen. Es geht darum, Prozesse so umzubauen, dass Papier gar nicht mehr entsteht. Mandatsvereinbarungen werden digital unterschrieben, Unterlagen über ein Portal eingereicht, Statusupdates automatisch versendet.

Kanzleien, die diesen Schritt gehen, berichten von kürzeren Bearbeitungszeiten bei der Mandantenaufnahme und weniger Rückfragen per Telefon. Gleichzeitig sinkt das Risiko, dass sensible Dokumente auf dem falschen Schreibtisch landen - ein kritischer Faktor bei der anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht.

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7 Automatisierungen, die ein CRM für Kanzleien papierlos machen

Die folgenden sieben Bereiche zeigen, wo ein CRM für Kanzleien den größten Unterschied macht. Jede Automatisierung lässt sich einzeln einführen - der volle Effekt entsteht aber erst, wenn sie zusammenspielen.

1. Mandantenportal: Der sichere Kanal zwischen Kanzlei und Mandant

Ein Mandantenportal ist ein geschützter Online-Bereich, über den Mandanten direkt mit der Kanzlei kommunizieren, Dokumente austauschen und den Fortschritt ihres Falls verfolgen können. Anders als bei E-Mail erfolgt die Kommunikation verschlüsselt und nachvollziehbar.

Für Kanzleien in Deutschland ist das besonders relevant, weil die DSGVO klare Anforderungen an die Übermittlung personenbezogener Daten stellt. E-Mail-Verschlüsselung ist in der Praxis oft lückenhaft - ein Mandantenportal mit TLS-Verschlüsselung und Zugangskontrolle bietet hier deutlich mehr Sicherheit.

Typische Funktionen eines Mandantenportals im CRM für Kanzleien:

  • Dokumenten-Upload durch den Mandanten (mit Versionierung)
  • Statusanzeige zum aktuellen Verfahrensstand
  • Sichere Nachrichtenfunktion als E-Mail-Ersatz
  • Automatische Benachrichtigung bei neuen Dokumenten oder Statusänderungen

Kanzleien, die ein Portal einsetzen, reduzieren die Anzahl telefonischer Statusanfragen spürbar. Mandanten schätzen die Transparenz, und die Kanzlei spart Zeit für produktivere Aufgaben.

2. Dokumentensammlung: Schluss mit dem Hinterhertelefonieren

Das Einsammeln von Unterlagen gehört zu den zeitaufwendigsten Aufgaben in der Mandantenbetreuung. Klassisches Szenario: Die Kanzlei braucht Gehaltsabrechnungen, einen Mietvertrag und Kontoauszüge. Der Mandant schickt zwei von drei Dokumenten per E-Mail, das dritte vergisst er. Eine Woche später erinnert die Sachbearbeiterin telefonisch. Der Mandant schickt das fehlende Dokument - aber an die falsche E-Mail-Adresse.

Ein gutes Dokumentenmanagement in der Anwaltskanzlei automatisiert diesen Prozess. Das CRM erstellt eine Checkliste der benötigten Dokumente, sendet dem Mandanten einen Link zum Upload-Portal und erinnert automatisch, wenn Unterlagen fehlen. Die Sachbearbeiterin sieht auf einen Blick, welche Dokumente eingegangen sind und welche noch ausstehen.

Manueller Prozess

Automatisierter Prozess

Telefonische Erinnerung

Automatische E-Mail-Erinnerung nach 3 Tagen

Dokumente per E-Mail, Fax, Post

Zentraler Upload über das Mandantenportal

Manuelle Zuordnung zur Akte

Automatische Ablage in der digitalen Akte

Keine Übersicht über die Vollständigkeit

Dashboard mit Status aller Dokumente

3. E-Signaturen: Mandatsvereinbarungen digital unterschreiben

Die E-Signatur für Rechtsanwälte ist in Deutschland ein Thema, das viele Kanzleien noch zögerlich angehen. Dabei erlaubt die eIDAS-Verordnung qualifizierte elektronische Signaturen, die rechtlich einer handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt sind. Für Mandatsvereinbarungen, Vollmachten und andere kanzleitypische Dokumente ist das ein enormer Zeitgewinn.

Ein CRM für Kanzleien mit integrierter E-Signatur-Funktion ermöglicht folgenden Ablauf:

  1. Die Kanzlei erstellt die Mandatsvereinbarung im System
  2. Das Dokument wird dem Mandanten über das Portal zur Unterschrift bereitgestellt
  3. Der Mandant unterschreibt digital - am Rechner oder Smartphone
  4. Das unterschriebene Dokument wird automatisch in der Akte gespeichert
  5. Ein Zeitstempel und ein Audit-Trail dokumentieren den gesamten Vorgang

Wo E-Signaturen nicht funktionieren: Bei notariellen Beurkundungen und bestimmten familienrechtlichen Erklärungen bleibt die handschriftliche Unterschrift gesetzlich vorgeschrieben. Kanzleien sollten vorab prüfen, welche Dokumententypen sich für digitale Signaturen eignen.

Wie ein CRM für Kanzleien die Mandantenkommunikation papierlos und DSGVO-sicher macht

4. Automatisierte Statusupdates: Mandanten informieren, ohne selbst aktiv zu werden

"Wie ist der aktuelle Stand meines Falls?" - Diese Frage bindet in vielen Kanzleien erhebliche Kapazitäten. Statt jede Anfrage manuell zu beantworten, kann ein CRM für Kanzleien automatische Statusupdates versenden, sobald sich der Verfahrensstand ändert.

Beispielhafte automatisierte Mandantenbetreuung:

  • Mandant reicht Dokument ein -> automatische Empfangsbestätigung
  • Schriftsatz wird beim Gericht eingereicht -> Mandant erhält Benachrichtigung
  • Gerichtstermin wird angesetzt -> Kalendereintrag und Erinnerung an den Mandanten
  • Rechnung wird erstellt -> automatische Zustellung über das Portal

Diese automatisierten Benachrichtigungen lassen sich im CRM individuell konfigurieren. Nicht jeder Mandant möchte über jeden Zwischenschritt informiert werden - die Granularität sollte sich anpassen lassen.

Ein Praxisbeispiel: Eine familienrechtliche Kanzlei unterscheidet zwischen Pflichtmitteilungen (Gerichtstermine, Fristabläufe) und optionalen Updates (Eingangsbestätigungen, Bearbeitungshinweise). Mandanten können selbst wählen, wie detailliert sie informiert werden möchten. Das reduziert Informationsüberflutung und gibt dem Mandanten trotzdem das Gefühl, eingebunden zu sein.

5. Fristenmanagement: Nie wieder eine Frist verpassen

Das Fristenmanagement gehört zu den kritischsten Funktionen einer Kanzleisoftware. Eine versäumte Berufungsfrist kann dazu führen, dass ein Fall unwiderruflich verloren geht und eine Haftungsklage nach sich ziehen. Manuelle Fristenverwaltung per Kalender oder Fristenbuch birgt immer ein Restrisiko durch menschliche Fehler.

Ein CRM für Kanzleien automatisiert die Fristenverwaltung auf mehreren Ebenen:

  • Automatische Berechnung von Fristen ab Zustelldatum
  • Eskalationsstufen: Erinnerung 14 Tage, 7 Tage und 1 Tag vor Ablauf
  • Vertretungsregelung: Benachrichtigung an den zuständigen Partner, wenn der bearbeitende Anwalt abwesend ist
  • Dokumentation aller Fristhandlungen im Audit-Trail

Dieser Audit-Trail ist für die DSGVO in der Kanzlei doppelt relevant: Er dokumentiert einerseits die fristgerechte Bearbeitung und dient andererseits als Nachweis für die ordnungsgemäße Datenverarbeitung.

6. Zeiterfassung: Telefonate und Bearbeitung lückenlos dokumentieren

Zeiterfassung ist für Kanzleien mit Stundensatzabrechnung geschäftskritisch. Jedes nicht erfasste Telefonat, jede undokumentierte E-Mail-Bearbeitung bedeutet entgangenen Umsatz. Gleichzeitig ist manuelle Zeiterfassung fehleranfällig - wer notiert schon während eines Telefonats exakt die Dauer?

Ein CRM für Kanzleien kann die Zeiterfassung teilweise automatisieren:

  • Telefonate werden mit Start- und Endzeit protokolliert, wenn sie über das CRM-integrierte Telefonsystem laufen
  • E-Mail-Bearbeitungszeiten lassen sich dem jeweiligen Mandat zuordnen
  • Manuelle Einträge können per Timer erfasst werden - ein Klick zum Starten, ein Klick zum Stoppen

Die automatisierte Zeiterfassung funktioniert am besten, wenn möglichst viele Kommunikationskanäle im CRM gebündelt sind. Bei externen Telefonaten oder persönlichen Besprechungen bleibt ein manueller Eintrag nötig.

7. Audit-Trail: Jede Aktion nachvollziehbar dokumentieren

Der Audit-Trail ist das Rückgrat jeder DSGVO-konformen Kanzleisoftware. Er protokolliert, wer wann welches Dokument geöffnet, bearbeitet oder versendet hat. Bei einer Datenschutzprüfung kann die Kanzlei so lückenlos nachweisen, wie mit personenbezogenen Daten umgegangen wurde.

Für die Interessenkollisionsprüfung ist der Audit-Trail ebenfalls wertvoll: Das System dokumentiert, welche Mitarbeiter Zugriff auf welche Mandate hatten, und kann bei neuen Mandaten automatisch prüfen, ob Konflikte mit bestehenden Mandaten vorliegen.

Gerade bei Kanzleien mit mehreren Standorten oder Partnern gewinnt der Audit-Trail an Bedeutung. Wenn verschiedene Anwälte an unterschiedlichen Standorten auf dieselbe Akte zugreifen, muss jederzeit nachvollziehbar sein, wer welche Änderungen vorgenommen hat. Ein lückenhafter Audit-Trail kann bei Haftungsfragen zum Problem werden.

CRM für Kanzleien: Worauf es bei der Auswahl ankommt

Nicht jedes CRM eignet sich für den Kanzleibetrieb. Standardlösungen aus dem Vertriebsumfeld bringen zwar Kontaktverwaltung und Pipeline-Management mit, aber es fehlen kanzleispezifische Funktionen.

Anforderung

Standard-CRM

CRM für Kanzleien

Kontaktverwaltung

Ja

Ja, mit Mandantenbezug

Dokumentenmanagement

Einfache Ablage

Versionierung, Audit-Trail, Zugriffsrechte

Fristenmanagement

Nein

Ja, mit Eskalationsstufen

DSGVO-Compliance

Teilweise

Vollständig, inkl. Löschkonzept

E-Signatur-Integration

Selten

Integriert oder anbindbar

Interessenkollisionsprüfung

Nein

Automatisierte Prüfung

Zeiterfassung

Nein

Ja, mit Mandatszuordnung

Bei der Auswahl sollte die Kanzlei auch auf den Serverstandort achten. Für die DSGVO-Konformität ist ein Hosting in Deutschland oder der EU ein relevantes Kriterium. Kanzleien, die mit sensiblen Mandantendaten arbeiten - und das tun praktisch alle -, sollten hier keine Kompromisse eingehen.

Entscheidend ist außerdem die Integration in bestehende Systeme. Viele Kanzleien nutzen bereits Fachsoftware für Buchhaltung oder spezifische Rechtsgebiete. Das CRM für Kanzleien sollte sich über Schnittstellen anbinden lassen, statt als Insellösung neben dem bestehenden Workflow zu existieren. Achten Sie darauf, ob die Plattform offene APIs oder vorkonfigurierte Integrationen mit gängiger Kanzleisoftware anbietet.

Wann ein CRM für Kanzleien nicht die richtige Lösung ist

Ein CRM allein ersetzt keine spezialisierte Anwaltssoftware für bestimmte Rechtsgebiete. Kanzleien mit hochkomplexen Abrechnungsmodellen (etwa im Insolvenzrecht) benötigen zusätzliche Fachsoftware. Auch Einzelanwälte ohne Kanzleipersonal profitieren weniger von Automatisierungen, die auf Teamarbeit ausgelegt sind.

Für Kanzleien mit weniger als drei Mitarbeitern kann der Einrichtungsaufwand den Nutzen übersteigen, wenn die Fallzahlen niedrig sind. Ab einer Teamgröße von drei bis fünf Personen und regelmäßigen Mandatseingängen zeigt sich der Zeitgewinn durch Automatisierung deutlich.

Ebenfalls realistisch einschätzen sollten Kanzleien den Schulungsaufwand. Wer bisher ausschließlich mit Papierakten gearbeitet hat, braucht Zeit für die Umstellung. Die Technik ist selten das Problem - es sind die Gewohnheiten. Ein CRM für Kanzleien bringt nur dann Vorteile, wenn das gesamte Team konsequent damit arbeitet. Halbherzige Nutzung, bei der manche Kollegen weiterhin Papierlisten führen, führt zu doppelter Arbeit statt zu einem Effizienzgewinn.

So gelingt der Umstieg auf eine papierlose Kanzlei

Der Wechsel von Papier zu digital funktioniert selten auf einen Schlag. Bewährt hat sich ein schrittweiser Ansatz:

Phase 1 - Mandantenportal und Dokumenten-Upload (Monat 1-2): Richten Sie zuerst das Portal ein und migrieren Sie die Dokumentensammlung. Das ist der Bereich mit dem schnellsten sichtbaren Effekt - sowohl für die Kanzlei als auch für die Mandanten.

Phase 2 - E-Signaturen und Statusupdates (Monat 2-3): Integrieren Sie digitale Unterschriften für Mandatsvereinbarungen und konfigurieren Sie automatische Benachrichtigungen. Starten Sie mit den häufigsten Dokumententypen.

Phase 3 - Fristenmanagement und Zeiterfassung (Monat 3-4): Übertragen Sie die Fristenverwaltung ins CRM und beginnen Sie mit der integrierten Zeiterfassung. Diese Phase erfordert am meisten Umgewöhnung beim Team.

Rechnen Sie insgesamt mit drei bis vier Monaten für die vollständige Umstellung. Planen Sie Schulungszeit ein - gerade ältere Kolleginnen und Kollegen brauchen oft etwas mehr Zeit, um sich an neue Abläufe zu gewöhnen.

Typische Stolpersteine bei der Einführung eines CRM für Kanzleien

Der häufigste Fehler: Alles gleichzeitig einführen wollen. Wenn das Sekretariat am Montagmorgen plötzlich mit einem komplett neuen System arbeiten soll, ohne vorher damit trainiert zu haben, ist Frust vorprogrammiert. Besser funktioniert es, wenn ein oder zwei technisch affine Teammitglieder als interne Ansprechpartner geschult werden und den Rest des Teams begleiten.

Auch die Datenmigration verdient Aufmerksamkeit. Bestehende Mandantendaten aus Excel-Tabellen, Outlook-Kontakten oder der alten Kanzleisoftware müssen sauber ins neue CRM für Kanzleien übertragen werden. Doppelte Einträge, veraltete Adressen und fehlende Felder sollten vor der Migration bereinigt werden - nicht danach.

Wie ein CRM für Kanzleien die Mandantenkommunikation papierlos und DSGVO-sicher macht

Mit Bitrix24 zur papierlosen Kanzlei

Die Digitalisierung der Mandantenkommunikation reduziert nicht nur Papierstapel, sondern schafft transparente Prozesse, schnellere Reaktionszeiten und eine belastbare DSGVO-konforme Dokumentation. Entscheidend ist, dass Mandantenportal, Dokumentenmanagement, E-Signaturen, Fristenverwaltung, Zeiterfassung und Audit-Trail in einem System zusammenarbeiten.

Bitrix24 bündelt diese Funktionen in einer zentralen CRM-Plattform. Statt verschiedene Einzellösungen für Mandantenportal, Dokumentenmanagement, Aufgaben und Kommunikation zu kombinieren, arbeiten Sie mit einer integrierten Umgebung, in der mandatsbezogene Informationen strukturiert zusammenlaufen - sicher, nachvollziehbar und teamübergreifend zugänglich.

Für den Umstieg auf papierlose Prozesse sind insbesondere folgende Funktionen relevant:

  • Mandantenkommunikation über sichere Kanäle: Mandanten können Unterlagen strukturiert bereitstellen, Rückfragen klären und Updates erhalten, ohne dass sensible Daten über ungeschützte E-Mail-Verläufe verteilt werden.
  • Dokumentenmanagement mit Berechtigungen: Versionierung, Zugriffskontrollen und klare Zuständigkeiten sorgen dafür, dass Dokumente dort liegen, wo sie hingehören, und nur von den richtigen Personen eingesehen werden.
  • Digitale Unterschriften und E-Signaturen: Mandatsvereinbarungen, Vollmachten und Honorarvereinbarungen lassen sich in Bitrix24 digital vorbereiten und über integrierte oder angebundene E-Signatur-Lösungen elektronisch unterzeichnen. Dadurch beschleunigen sich Aufnahmeprozesse und Medienbrüche werden vermieden.
  • Automatisierte Workflows und Statusupdates: Standardprozesse wie Empfangsbestätigungen, Erinnerungen bei fehlenden Unterlagen oder Benachrichtigungen bei Statusänderungen laufen regelbasiert ab und entlasten das Sekretariat spürbar.
  • Fristen, Aufgaben und Teamkoordination: Fristenmanagement und interne Bearbeitungsschritte lassen sich nachvollziehbar abbilden, damit nichts liegen bleibt - besonders wichtig in Kanzleien mit mehreren Rollen oder Standorten.
  • Audit-Trails und Nachvollziehbarkeit: Relevante Aktionen werden protokolliert, was sowohl für Datenschutzanforderungen als auch für interne Qualitätssicherung ein klarer Vorteil ist.

Wenn Sie den Wechsel in Etappen planen, lässt sich Bitrix24 schrittweise einführen - beginnend mit Mandantenportal und Dokumenten-Upload, anschließend E-Signaturen und Statusupdates und danach Fristenmanagement und Zeiterfassung.

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FAQ: CRM für Kanzleien - Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich Dokumente sicher mit Mandanten teilen?

Dokumente sicher mit Mandanten zu teilen gelingt am besten über ein verschlüsseltes Mandantenportal innerhalb des CRM-Systems. Der Mandant erhält einen persönlichen Zugang mit Passwortschutz und kann Dokumente dort einsehen und hochladen. Die Übertragung erfolgt TLS-verschlüsselt, und jeder Zugriff wird im Audit-Trail protokolliert. Normaler E-Mail-Versand ohne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung reicht für sensible Mandantendaten in der Regel nicht aus.

Lässt sich die Zeiterfassung für Telefonate automatisch dokumentieren?

Die automatische Zeiterfassung für Telefonate funktioniert über die CRM-integrierte Telefonie. Wird ein Anruf über das System geführt, protokolliert das CRM automatisch Gesprächsbeginn, -dauer und den zugehörigen Mandanten. Bei Telefonaten über externe Leitungen muss die Zeit weiterhin manuell erfasst werden - etwa über einen integrierten Timer im Mandatsdatensatz.

Wie hilft ein CRM bei der Interessenkollisionsprüfung?

Ein CRM unterstützt die Interessenkollisionsprüfung, indem es bei der Anlage eines neuen Mandats automatisch die Datenbank nach Verbindungen zu bestehenden Mandanten und Gegenparteien durchsucht. Das System gleicht Namen, Adressen und Unternehmenszugehörigkeiten ab und meldet potenzielle Konflikte. Die endgültige Bewertung bleibt beim Anwalt, aber das CRM stellt sicher, dass keine bekannte Verbindung übersehen wird.

Wie sammle ich Dokumente DSGVO-konform von Mandanten ein?

Die DSGVO-konforme Dokumentensammlung von Mandanten erfolgt idealerweise über ein geschütztes Portal mit individuellen Zugangsdaten. Das CRM erstellt eine Checkliste der benötigten Unterlagen, sendet dem Mandanten einen Upload-Link und speichert eingehende Dokumente automatisch in der verschlüsselten Mandantenakte. Jeder Upload wird mit Zeitstempel und Benutzerkennung protokolliert - das erfüllt die Nachweispflichten der DSGVO.

Kann ich digitale Unterschriften für Mandatsvereinbarungen nutzen?

Digitale Unterschriften für Mandatsvereinbarungen sind nach der eIDAS-Verordnung in Deutschland rechtsgültig. Qualifizierte elektronische Signaturen sind einer handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt. Für Mandatsvereinbarungen, Vollmachten und Honorarvereinbarungen eignen sich E-Signaturen besonders gut. Ausnahmen bestehen bei notariellen Beurkundungen und bestimmten familienrechtlichen Dokumenten, für die weiterhin eine handschriftliche Unterschrift erforderlich ist.

Wie automatisiere ich die Mandantenaufnahme in meiner Kanzlei?

Die automatisierte Mandantenaufnahme in einer Kanzlei beginnt mit einem Online-Formular, das die relevanten Stammdaten abfragt. Das CRM legt automatisch einen neuen Kontakt an, erstellt die digitale Akte, versendet die Mandatsvereinbarung zur E-Signatur und generiert die Checkliste der benötigten Dokumente. Der gesamte Aufnahmeprozess, der manuell mehrere Tage dauern kann, lässt sich auf wenige Stunden verkürzen.

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Inhaltsverzeichnis
Was eine digitale Kanzlei anders macht 7 Automatisierungen, die ein CRM für Kanzleien papierlos machen 1. Mandantenportal: Der sichere Kanal zwischen Kanzlei und Mandant 2. Dokumentensammlung: Schluss mit dem Hinterhertelefonieren 3. E-Signaturen: Mandatsvereinbarungen digital unterschreiben 4. Automatisierte Statusupdates: Mandanten informieren, ohne selbst aktiv zu werden 5. Fristenmanagement: Nie wieder eine Frist verpassen 6. Zeiterfassung: Telefonate und Bearbeitung lückenlos dokumentieren 7. Audit-Trail: Jede Aktion nachvollziehbar dokumentieren CRM für Kanzleien: Worauf es bei der Auswahl ankommt Wann ein CRM für Kanzleien nicht die richtige Lösung ist So gelingt der Umstieg auf eine papierlose Kanzlei Typische Stolpersteine bei der Einführung eines CRM für Kanzleien Mit Bitrix24 zur papierlosen Kanzlei FAQ: CRM für Kanzleien - Häufig gestellte Fragen Wie kann ich Dokumente sicher mit Mandanten teilen? Lässt sich die Zeiterfassung für Telefonate automatisch dokumentieren? Wie hilft ein CRM bei der Interessenkollisionsprüfung? Wie sammle ich Dokumente DSGVO-konform von Mandanten ein? Kann ich digitale Unterschriften für Mandatsvereinbarungen nutzen? Wie automatisiere ich die Mandantenaufnahme in meiner Kanzlei?

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